Bodenbeläge und Natursteine – hochmodern und gleichzeitig uralt

1 Marz 2018
 Kategorien: Handwerke & Hobbys, Blog

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Weit vor der Entstehung des Lebens auf der Erde gab es sie – Steine und Sand. Sie trotzen den Urgewalten der Natur. Wind, Wasser sowie Frost wandeln sie um. Damit unterliegen sie einem ständigen Kreislauf. 

Das älteste Gestein der Erde, welches bis jetzt gefunden wurde, befindet sich in Kanada und gehört zum Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel. Es soll über 4 Milliarden Jahre alt sein. 

Das Steinsymbol steht neben der Unendlichkeit für die stetige Veränderung. „Ein Herz aus Stein" soll Gefühlskälte und Lieblosigkeit veranschaulichen. Sicherlich resultiert diese Deutung aus der Beständigkeit und Kälte von Steinen. Dabei kann Speckstein Wärme mehrere Stunden speichern. Beim Bau von Gebäuden punktet der natürliche Stein mit einer hervorragenden Wärmespeicherkapazität und Wärmeleitfähigkeit. Der Energiebedarf von Häusern mit einer Glasfassade liegt bei dreimal höheren Werten, als dies bei Häusern mit einer Natursteinfassade der Fall ist. Die ältesten Gebäude der Welt und Monumente wurden aus Stein gebaut. Sie überdauerten Jahrtausende und sind Relikte längst vergangener Epochen und Zeitzeugen. Die Gesteine sind älter, wurden aber durch geschickte Handwerkerhände geformt. Kunstwerke an denen sich mehrere Generationen erfreuen und an die sie sich erinnern entstehen so. Sie werden auch Bodenbeläge gern aus Natursteinen gefertigt, zum Beispiel bei der Baustoffbox GmbH.

  Naturstein besteht aus Mineralen. Dabei schwankt selbst für ein und dieselbe Gesteinsart immer deren Zusammensetzung. Mit bloßem Auge ist das kaum zu erkennen. Die Minerale der Feldspatgruppe sind die am häufigsten vorkommende Minerale unserer Erde.

Natursteine sind die Zeitzeugen der Vergangenheit, unterliegen keiner Mode und sind immer individuell. Jeder Stein ist einzigartig und anders „gewachsen". Seine Elemente und Struktur gestalten sein Äußeres und Farbgebung. Natürliches Gestein verbindet Anmut mit Wertbeständigkeit und sieht trotzdem nie kitschig oder protzig aus. Diese Steine werden mit der Zeit nicht unansehnlich. Alter umgibt sie mit Charme.

Steine bilden sich entweder aus erkalteter Lava, wie Basalt oder Bims oder aus verdichtetem Sand, wie Sandstein. Gesteinsmehle, abgelagerte Überreste von Tieren und Pflanzen sowie Mineralien bilden Kalkstein, Sandstein oder Feuerstein. Vor Urzeiten entstandenes Gestein, wie Marmor, Granit oder Glimmer, formten sich unter gewaltigem Druck und hohen Temperaturen in tieferen Erdschichten. Jeder Fels, der entsteht, war anderen Gegebenheiten ausgesetzt und ist immer etwas Besonderes.

Granit, Marmor und Schiefer gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Natursteinen und Bodenbelägen. Ihre hervorragenden Eigenschaften, Eleganz und Schönheit lassen sich nicht von Menschenhand herstellen. So bietet der leicht glitzernde Granit eine Vielzahl von Farbvariationen. Feldspat, Quarz und Glimmer sorgen für seine gesprenkelte Erscheinung. Marmor, ein edler Naturstein, punktet mit seinem exklusiven Glanz und seiner gemaserten Struktur. Schiefer besticht durch seine Plattenstruktur, Robustheit und mit seiner schnörkellosen Ästhetik. Naturstein wurde nicht künstlich erschaffen. Es kann keine nachträglich schädlich zugefügten Stoffe enthalten. Somit eignet es sich hervorragend für die Lebensmittelindustrie und bildet keinen Müll der, wie Plastik, ein ungeahntes und noch nicht erforschtes Risiko in sich trägt.